Gemeinsame Stellungnahme des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin e.V. (DNEbM) und der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur EUPATI-Toolbox
Anfang 2016 wurde die EUPATI-Toolbox in Deutsch veröffentlicht (EUPATI steht für Europäische Patientenakademie zu therapeutischen Innovationen). Sie enthält eine Sammlung von Texten und Videos, die den Prozess der Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln für Patientinnen und Patienten erläutern sollen. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme vom 30.05.2016 kritisieren das DNEbM und die Patientenvertretung im G-BA, dass die Texte nicht die Mindestanforderungen an die Erstellung von verständlichen Informationen für Patientinnen und Patienten erfüllen würden.

Innovationsfonds: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht weitere Förderbekanntmachungen
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat am 11.05.2016 zwei weitere Förderbekanntmachungen zu neuen Versorgungsformen auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Damit können im Jahr 2016 nochmals Fördermittel für Projekte beantragt werden, die über die bisherige Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen. Die ersten Förderbekanntmachungen zu neuen Versorgungsformen und zur Versorgungsforschung hatte der Innovationsausschuss am 08.04.2016 veröffentlicht.

Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps - CHARISMHA
So lautet der Titel einer vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten und am Peter L. Reicherts Institut für medizinische Informatik (PLRI) erarbeiteten Studie, die am 25.04.2016 veröffentlicht wurde. Die Studie, an der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren beteiligt waren, umfasst eine Bestandsaufnahme zu Gesundheits-Apps sowie ihrer Bedeutung für die Gesundheitsversorgung und leitet Handlungsmöglichkeiten ab.

WHO-Regionalbüro für Europa: Von der Innovation zur Umsetzung - e-Gesundheit in der Europäischen Region der WHO (2016)
Der Bericht schildert die Entwicklung und sich abzeichnende Trends im Bereich der elektronischen Gesundheit (e-Gesundheit) in der Europäischen Region der WHO im Laufe des Jahres 2016. Inhalte und zentrale Botschaften des Berichts basieren auf Daten der 2015 veröffentlichten Globalen Studie der WHO über e-Gesundheit sowie auf der Hilfe führender Praktikerinnen und Praktiker auf diesem Gebiet. Der Bericht beinhaltet Fallbeispiele von Erfolgsgeschichten in einzelnen Ländern, welche die praktische Anwendung von e-Gesundheit in unterschiedlichen Umfeldern veranschaulichen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Neues Gesundheitsinformations-Portal
Das neue Gesundheitsinformations-Portal des WHO-Regionalbüros für Europa, das nun der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, bietet kuratierte, zuverlässige Gesundheitsdaten und -informationen in leicht verständlichen Formaten, die Vergleiche sowie eine einfache Extraktion der Daten ermöglichen. Das Portal beinhaltet einen interaktiven Bereich, in dem sich gegenwärtig Datensätze und Länderprofile aus dem Kontrollrahmen für "Gesundheit 2020" sowie aus den HBSC-Studien zum Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter befinden. Neue Daten und Inhalte aus den bereits bestehenden Datenbanken des WHO-Regionalbüros für Europa werden ständig hinzugefügt. Das Portal enthält zudem Daten und Hinweise zu Indikatoren aus der Datenbank "Gesundheit für alle" und dem Kontrollrahmen für "Gesundheit 2020" sowie Indikatoren im Bereich Umwelt und Gesundheit.

WHO-Regionalbüro für Europa: Aufruf zur Einreichung von Artikeln für das Public Health Panorama zum Thema Migration und Gesundheit
Das WHO-Regionalbüro für Europa ruft zur Einreichung von Beiträgen für die Dezember 2016 Ausgabe des Fachjournals Public Health Panorama auf, die sich mit dem Thema Migration und Gesundheit in der Europäischen Region befasst.
Einreichungsfrist ist der 30. Juli 2016.

WHO Europa: Ungleich aufgewachsen: Geschlechtsbedingte und sozioökonomische Unterschiede in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden junger Menschen. Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC): Bericht zur internationalen Erhebung 2013/2014
Dieses Buch ist der aktuellste Beitrag zu einer Reihe von Berichten über die Gesundheit von Jugendlichen im Rahmen der Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)). Es präsentiert die aus der Erhebung für die Jahre 2013/2014 stammenden Ergebnisse in Bezug auf die demografischen und sozialen Einflüsse auf die Gesundheit von knapp 220.000 Jugendlichen aus 42 Ländern und Landesteilen in der Europäischen Region der WHO und Nordamerika.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht Förderbekanntmachungen für das Antragsverfahren auf Fördermittel aus dem Innovationsfonds
Ab sofort können Projektanträge zu neuen Versorgungsformen und zur Versorgungsforschung gestellt werden. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat am 08.04.2016 die entsprechenden Förderbekanntmachungen auf seinen Internetseiten veröffentlicht. In den insgesamt sechs Bekanntmachungen sind unter anderem die Themenfelder, die Förderkriterien sowie Details zum Antragsverfahren festgelegt.

Präventionsgesetz: Nationale Präventionskonferenz verabschiedet Bundesrahmenempfehlungen
Am 19. Februar 2016 hat die mit dem Präventionsgesetz im Sommer 2015 eingeführte Nationale Präventionskonferenz (NPK) erstmals bundeseinheitliche trägerübergreifende Bundesrahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten und Betrieben verabschiedet. Damit hat das von gesetzlicher Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung getragene Gremium die Voraussetzungen für den Start der nationalen Präventionsstrategie geschaffen und eine gesetzliche Kernaufgabe umgesetzt. An der Entwicklung der Bundesrahmenempfehlungen mitgewirkt haben, neben den vier Sozialversicherungsträgern, Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landesministerien, kommunalen Spitzenverbänden, der Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartnern, Patientinnen und Patienten sowie der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung. Die Bundesrahmenempfehlungen definieren als gemeinsame Ziele "Gesund aufwachsen", "Gesund leben und arbeiten" sowie "Gesund im Alter". Darüber hinaus werden Zielgruppen, konkrete Handlungsfelder und das Leistungsspektrum beschrieben. Ebenfalls enthalten sind Beiträge, welche die Sozialversicherungsträger dazu leisten können, sowie die weiteren einzubeziehenden Organisationen.

REITOX-Bericht 2015 zur Drogensituation in Deutschland erschienen
Der jährlich erscheinende REITOX-Bericht ist das Standardwerk zur Situation illegaler Drogen in Deutschland und liefert umfangreiches Zahlenmaterial über die Entwicklung des Drogenkonsums und zur Behandlung von Suchterkrankungen in Deutschland. Mit dem aktuellen Jahresbericht, den die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) zuliefert, wird erstmalig eine europaweit einheitliche Struktur eingeführt, indem die einzelnen Themen in abgeschlossenen Einzeltexten ("Workbooks") behandelt werden. Der REITOX-Bericht 2015 besteht aus den Workbooks "Drogenpolitik", "Rechtliche Rahmenbedingungen", "Drogen", "Prävention", "Behandlung", "Gesundheitliche Begleiterscheinungen und Schadensminimierung", "Gefängnis", "Drogenmärkte und Kriminalität" sowie "Research und Best Practice". 

Ausschreibung für den Stiftung Hufeland-Preis 2016
Das Kuratorium der Stiftung Hufeland-Preis fordert zur Bewerbung von Arbeiten aus dem Gebiet der Präventivmedizin und der Versorgungsforschung auf. Der Hufeland-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016

Neue Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: "Gesund - ein Leben lang"
Am 09. Dezember 2015 hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka das neue Förderkonzept zu "Gesund - ein Leben lag" vorgestellt. Das Ziel des Förderkonzepts ist es, die Bedürfnisse der Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensphasen besser zu verstehen und Prävention und Therapien noch passgenauer auszurichten. Im Fokus stehen die spezifischen Belange von vier Bevölkerungsgruppen: Kinder und Jugendliche, arbeitende Menschen, Männer und Frauen sowie ältere Menschen.

Bericht "Gesundheit in Deutschland" erschienen
Der am 03. Dezember veröffentlichte Bericht "Gesundheit in Deutschland" gibt in elf Kapiteln einen umfassenden Überblick über den Stand und die Entwicklung der Gesundheit in der Bevölkerung. Im Fokus des Berichts stehen das Krankheitsgeschehen und das Gesundheits- und Risikoverhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland. Darüber hinaus enthält der Bericht Beiträge zu Angebot und Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung und Prävention sowie zu den Kosten des Gesundheitswesens. Grundlage bilden in erster Linie Daten des Gesundheitsmonitorings des Robert Koch-Instituts.

WHO Regionalbüro für Europa: Partizipatorisches Herangehen an Entwicklung und mehr Gesundheit. Beispiele aus dem Netzwerk "Regionen für Gesundheit"
Der Bericht dokumentiert Erfahrungen mit partizipatorischen Ansätzen zugunsten von Entwicklung und mehr Gesundheit in der schwedischen Region Skåne samt Fallstudien aus drei weiteren Regionen: Trient (Italien), Andalusien (Spanien) und Wales.

Stellungnahme des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu den Bundesrahmenempfehlungen zum Präventionsgesetz
Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit fordert den GKV Spitzenverband auf, in den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz Genderaspekte explizit zu adressieren, wie es im Präventionsgesetz gefordert ist.

Kölner Statement zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen
In ihrem Statement vom 26. Oktober treten die unterzeichnenden Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Public Health, sowie Personen aus der Wissenschaft, der stationären und ambulanten Versorgung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes für eine zielführende, ökonomische, humanitäre und ethische medizinische Versorgung von Flüchtlingen ein. Dabei äußern sie sich zur Erstuntersuchung, zur weiteren medizinischen Versorgung und zur Weiterleitung von Untersuchungsergebnissen.

WHO/Europa: Europäischer Gesundheitsbericht 2015 erschienen
Der Europäische Gesundheitsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Flaggschiff-Publikation, die alle drei Jahre erscheint. In dem Europäischen Gesundheitsbericht aus dem Jahr 2012 wurde der Ausgangspunkt für die Überwachung von Fortschritten bei der Erfüllung der sechs Ziele des Rahmenkonzepts für eine Gesundheitspolitik in der Europäischen Union, "Gesundheit 2020", festgelegt. In dem aktuellen Bericht erfolgt nun eine Bestandsaufnahme der seit diesem Ausgangspunkt erzielten Fortschritte. Der Bericht zeigt, dass die Europäische Region auf einem guten Weg ist, die formulierten Ziele zu erreichen. Er zeigt jedoch auch, dass noch erheblicher Handlungsbedarf in Bezug auf weitere gesundheitliche Zugewinne sowie den Abbau von Ungleichheiten besteht.

WHO: World Report on Ageing and Health 2015
Der kürzlich veröffentlichte "World Report on Ageing and Health" beschreibt einen Rahmen für Maßnahmen zur Förderung des gesunden Alterns basierend auf dem neuen Konzept der Funktionsfähigkeit. Die Umsetzung dieser Investitionen sollen wertvolle soziale und ökonomische Erfolge erzielen, indem sie Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen verbessern und ihnen eine kontinuierliche gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Public und Global Health in Deutschland stärken - Einordnung der Stellungnahme der wissenschaftlichen Akademien durch den Vorstand der DGPH

Kongress Armut und Gesundheit 2016 "Gesundheit ist gesetzt!?" am 17. und 18. März 2016 an der Technischen Universität Berlin.
Die Vorlage für den Call for Papers und nähere Informationen finden Sie hier

Europäischer Satellit der Cochrane Public Health Group gegründet

Die European Public Health Association (EUPHA) äußert Bedenken über die vorgeschlagene EU Trade Secrets-Richtlinie. Zum  vollständigen Statement gelangen Sie hier

In ihrem Kölner Statement zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen vom 26. Oktober treten die unterzeichnenden Fachgesellschaften, darunter die DGPH, und Personen für eine zielführende, ökonomische, humanitäre und ethische medizinische Versorgung von Flüchtlingen ein.

Zweiter DGPH-Workshop zur Priorisierung von Forschungs-
themen in Public Health (23.09.2015, Regensburg):

Beiträge von
Dr. Lücke (DLR) (hier) und
Dr. Wissing (DFG) (hier)

Bericht "Gesundheit in Deutschland" erschienen
Der am 03. Dezember veröffentlichte Bericht "Gesundheit in Deutschland" gibt in elf Kapiteln einen umfassenden Überblick über den Stand und die Entwicklung der Gesundheit in der Bevölkerung. Im Fokus des Berichts stehen das Krankheitsgeschehen und das Gesundheits- und Risikoverhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland. Darüber hinaus enthält der Bericht Beiträge zu Angebot und Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung und Prävention sowie zu den Kosten des Gesundheitswesens. Grundlage bilden in erster Linie Daten des Gesundheitsmonitorings des Robert Koch-Instituts.

WHO Regionalbüro für Europa: Partizipatorisches Herangehen an Entwicklung und mehr Gesundheit. Beispiele aus dem Netzwerk "Regionen für Gesundheit"
Der Bericht dokumentiert Erfahrungen mit partizipatorischen Ansätzen zugunsten von Entwicklung und mehr Gesundheit in der schwedischen Region Skåne samt Fallstudien aus drei weiteren Regionen: Trient (Italien), Andalusien (Spanien) und Wales.

Stellungnahme des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu den Bundesrahmenempfehlungen zum Präventionsgesetz
Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit fordert den GKV Spitzenverband auf, in den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz Genderaspekte explizit zu adressieren, wie es im Präventionsgesetz gefordert ist.

Kölner Statement zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen
In ihrem Statement vom 26. Oktober treten die unterzeichnenden Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Public Health, sowie Personen aus der Wissenschaft, der stationären und ambulanten Versorgung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes für eine zielführende, ökonomische, humanitäre und ethische medizinische Versorgung von Flüchtlingen ein. Dabei äußern sie sich zur Erstuntersuchung, zur weiteren medizinischen Versorgung und zur Weiterleitung von Untersuchungsergebnissen.

WHO/Europa: Europäischer Gesundheitsbericht 2015 erschienen
Der Europäische Gesundheitsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Flaggschiff-Publikation, die alle drei Jahre erscheint. In dem Europäischen Gesundheitsbericht aus dem Jahr 2012 wurde der Ausgangspunkt für die Überwachung von Fortschritten bei der Erfüllung der sechs Ziele des Rahmenkonzepts für eine Gesundheitspolitik in der Europäischen Union, "Gesundheit 2020", festgelegt. In dem aktuellen Bericht erfolgt nun eine Bestandsaufnahme der seit diesem Ausgangspunkt erzielten Fortschritte. Der Bericht zeigt, dass die Europäische Region auf einem guten Weg ist, die formulierten Ziele zu erreichen. Er zeigt jedoch auch, dass noch erheblicher Handlungsbedarf in Bezug auf weitere gesundheitliche Zugewinne sowie den Abbau von Ungleichheiten besteht.

WHO: World Report on Ageing and Health 2015
Der kürzlich veröffentlichte "World Report on Ageing and Health" beschreibt einen Rahmen für Maßnahmen zur Förderung des gesunden Alterns basierend auf dem neuen Konzept der Funktionsfähigkeit. Die Umsetzung dieser Investitionen sollen wertvolle soziale und ökonomische Erfolge erzielen, indem sie Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen verbessern und ihnen eine kontinuierliche gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

WHO Regionalbüro für Europa: Partizipatorisches Herangehen an Entwicklung und mehr Gesundheit. Beispiele aus dem Netzwerk "Regionen für Gesundheit"
Der Bericht dokumentiert Erfahrungen mit partizipatorischen Ansätzen zugunsten von Entwicklung und mehr Gesundheit in der schwedischen Region Skåne samt Fallstudien aus drei weiteren Regionen: Trient (Italien), Andalusien (Spanien) und Wales.

Stellungnahme des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu den Bundesrahmenempfehlungen zum Präventionsgesetz
Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit fordert den GKV Spitzenverband auf, in den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz Genderaspekte explizit zu adressieren, wie es im Präventionsgesetz gefordert ist.

Kölner Statement zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen
In ihrem Statement vom 26. Oktober treten die unterzeichnenden Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Public Health, sowie Personen aus der Wissenschaft, der stationären und ambulanten Versorgung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes für eine zielführende, ökonomische, humanitäre und ethische medizinische Versorgung von Flüchtlingen ein. Dabei äußern sie sich zur Erstuntersuchung, zur weiteren medizinischen Versorgung und zur Weiterleitung von Untersuchungsergebnissen.

WHO/Europa: Europäischer Gesundheitsbericht 2015 erschienen
Der Europäische Gesundheitsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Flaggschiff-Publikation, die alle drei Jahre erscheint. In dem Europäischen Gesundheitsbericht aus dem Jahr 2012 wurde der Ausgangspunkt für die Überwachung von Fortschritten bei der Erfüllung der sechs Ziele des Rahmenkonzepts für eine Gesundheitspolitik in der Europäischen Union, "Gesundheit 2020", festgelegt. In dem aktuellen Bericht erfolgt nun eine Bestandsaufnahme der seit diesem Ausgangspunkt erzielten Fortschritte. Der Bericht zeigt, dass die Europäische Region auf einem guten Weg ist, die formulierten Ziele zu erreichen. Er zeigt jedoch auch, dass noch erheblicher Handlungsbedarf in Bezug auf weitere gesundheitliche Zugewinne sowie den Abbau von Ungleichheiten besteht.

WHO: World Report on Ageing and Health 2015
Der kürzlich veröffentlichte "World Report on Ageing and Health" beschreibt einen Rahmen für Maßnahmen zur Förderung des gesunden Alterns basierend auf dem neuen Konzept der Funktionsfähigkeit. Die Umsetzung dieser Investitionen sollen wertvolle soziale und ökonomische Erfolge erzielen, indem sie Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen verbessern und ihnen eine kontinuierliche gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Zeitschriften Journal of Public Health & Prävention und Gesundheitsförderung, Springer Verlag
Die Zeitschriften Journal of Public Health (englischsprachig) und Prävention und Gesundheitsförderung (Springer Verlag New York/Heidelberg) haben einen Herausgeberwechsel von Herrn Professor Kirch zu Herrn Professor Kugler aus Dresden vollzogen. Beide Zeitschriften sind von bedeutendem Stellenwert für die Gebiete Gesundheitswissenschaften & Public Health. Unterstützen Sie die Zeitschriften (weiterhin) mit dem Einsenden geeigneter Manuskripte.
Im Journal of Public Health können Sie Ihre englischsprachigen Manuskripte direkt über einen Editorial Manager einstellen (http://www.editorialmanager.com/joph/default.aspx).
Für die Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung schicken Sie Ihre deutschsprachigen Beiträge bitte per E-Mail (public.health@mailbox.tu-dresden.de).  

WHO: Mental Health Atlas 2014
Basierend auf Daten von 171 WHO-Mitgliedsländern, bietet die aktuelle Version des Mental Health Atlas einen umfassenden Überblick über Strategien, Pläne und Leistungen bezüglich der psychischen Gesundheit.

WHO: WHO report on the global tobacco epidemic, 2015
Der WHO-Bericht über die globale Tabakepidemie, 2015 dokumentiert den anhaltenden Erfolg der globalen Tabakkontrolle: Seit  Inkrafttreten des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (engl.: WHO Framework Convention on Tobacco Control, WHO FCTC) vor zehn Jahren wurden substantielle Fortschritte erzielt. Der fünfte Bericht zeigt eine Momentaufnahme der MPOWER (monitor, protect, offer help, warning, enforce bans, raise taxes) Maßnahmen, basierend auf länderspezifischen Daten aus dem Jahr 2014. Ein Schwerpunkt des Berichts liegt auf der Erhebung von Tabaksteuern und vertieften Analysen der Tabakbesteuerung in den WHO-Mitgliedstaaten. Bisherige Fortschritte und künftige Herausforderungen in diesem Bereich werden aufgezeigt.

Offener Brief des Beirats der Unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung an Bundesgesundheitsminister Gröhe
In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe kritisieren Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der Unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung die Neuvergabe der Mittel für die Durchführung der Unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung in Deutschland und fordern dazu auf, die Entscheidung, einen privaten Call-Center-Anbieter zu beauftragen, zu revidieren

 

Am 7. Juli 2015 verstarb Prof. Dr. Dr. Wilhelm Kirch.

Prof. Kirch  gehörte zu den Gründern der Deutschen Gesellschaft für Public Health und diente ihr viele Jahre als Mitglied des Vorstandes. In zahlreichen weiteren Funktionen hat er sich für  Public Health in Deutschland eingesetzt. Vielen ist er auch bekannt als Herausgeber der Zeitschriften „Journal of Public Health” und “Prävention und Gesundheitsförderung“, eine Funktion, die er bis zu seinem Tod ausübte.

Die Deutsche Gesellschaft für Public Health trauert um einen hervorragenden Vertreter von Public Health in Deutschland und wird sein Andenken in Ehren halten.

Im Namen der Deutschen Gesellschaft für Public Health,

Prof. Ansgar Gerhardus, 1. Vorsitzender

 

Save the date und Call for Papers: Kongress Armut und Gesundheit 2016 am 17. und 18. März an der Technischen Universität Berlin
Der Kongress Armut und Gesundheit 2016 möchte unter dem Motto "Gesundheit ist gesetzt!?" die politischen Gestaltungsspielräume für gerechtere Gesundheitschancen für alle in den Mittelpunkt stellen. Wie können die auf Bundesebene verabschiedeten Regularien die Lebenswelten der Menschen vor Ort positiv beeinflussen? Wie können alle relevanten Partnerinnen und Partner gemeinsam diese Prozesse gestalten?
Die Vorlage für den Call for Papers und nähere Informationen finden Sie hier

WHO: Economic crisis, health systems and health in Europe: country experiences
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat eine spürbare, aber uneinheitliche Wirkung auf viele Gesundheitssysteme in der Europäischen Region gehabt und zu einem breiten Spektrum an Reaktionen seitens der Regierungen geführt, die zunehmenden finanziellen und sonstigen Sachzwängen ausgesetzt waren. Dieses Buch enthält eine Schilderung der Reaktionen der Gesundheitssysteme nach Land und eine detaillierte Analyse der grundsätzlichen Veränderungen in neun Ländern sowie kürzere Überblicke über die politischen Gegenmaßnahmen in insgesamt 47 Ländern. Es stützt sich auf eine groß angelegte Studie, an der mehr als 100 Wissenschaftler und Experten für die Gesundheitssysteme aus der gesamten Europäischen Region beteiligt waren.

Leopoldina: Stellungnahme "Public Health in Deutschland - Strukturen, Entwicklungen und globale Herausforderungen"
Die Arbeitsgruppe befasste sich mit der Frage, in welchen Bereichen Deutschland verstärkte Anstrengungen unternehmen sollte, um die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern und zu verbessern. Die Wissenschaftler haben ergründet, wie man eine evidenzbasierte Public Health-Politik weiter entwickeln kann, um den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.

WHO: Assessing Chronic Disease Management in European Health Systems: Country Reports
Viele Länder erforschen innovative Ansätze zur Neugestaltung der Systeme zur Leistungserbringung, um Menschen mit langfristigen gesundheitlichen Problemen angemessen unterstützen zu können. Von zentraler Bedeutung sind Konzepte, welche die Grenzen zwischen Berufen, Anbietern und Institutionen wirksamer überbrücken. In diesem Buch werden die Erfahrungen von zwölf Ländern der Europäischen Region systematisch untersucht. Dies geschieht mittels eines explizit umfassende Ansatzes und eines einheitlichen Bewertungsrahmens, mit dem ein besseres Verständnis der großen Bandbreite von Kontexten für die Umsetzung neuer Konzepte zur Versorgung chronisch Kranker und die Ergebnisse dieser Initiativen evaluiert werden sollen.

WHO: World Health Statistics 2015
Der jährlich veröffentlichte WHO-Bericht beinhaltet eine Zusammenstellung von gesundheitsbezogenen Daten für die 194 Mitgliedsstaaten und fasst die Fortschritte bei der Verwirklichung der gesundheitsbezogenen Millenium Development Goals (MDGs) und damit verbundener Ziele zusammen.

New Eurohealth: "Reducing inequalities in health and health care"
So lautet eine neue Eurohealth-Ausgabe des European Observatory on Health Systems and Policies. Die Ausgabe beinhaltet eine Reflexion über die 7. Europäische Public Health Konferenz, die vom 19. bis 22. November 2014 in Glasgow stattfand.

WHO: Health Evidence Network Synthesis Report: "The Relationship between psychosocial risk factors and health outcomes of chronic diseases: a review of the evidence for cancer and cardiovascular diseases"
In diesem Bericht wird die beste verfügbare Evidenze für einen Zusammenhang zwischen psychosozialen Einflussfaktoren und Morbidität und Mortalität aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs in der Europäischen Region der WHO zusammengefasst. Zu den psychosozialen Einflussfaktoren, die als relevant für beruflich und anderweitig bedingte chronische Erkrankungen ermittelt wurden, gehören: hohe berufliche Anforderungen, wenig Entscheidungsfreiheit, wenig Kontrolle oder großes Ungleichgewicht zwischen Aufwand und Belohnung, zwischenmenschliche Konflikte und wenig soziale Unterstützung oder ein Mangel an Vertrauen.

11. Revision der ICD: Neues Vorschlagstool und Review-Prozess
Die 11. Revision der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) schreitet voran. Die WHO fordert Interessierte auf, die aktuelle Betaversion zu kommentieren und mittels eines neuen Tools strukturierte Vorschläge zu unterbreiten. Darüber hinaus wurde der wissenschaftliche Review-Prozess eröffnet, zu dem die WHO Wissenschaftler aller Fachgebiete einlädt.

BMBF: "Aktionsplan Versorgungsforschung - Forschung für ein patientenorientiertes Gesundheitswesen"
Wie können Menschen mit Demenz zu Hause besser versorgt werden? Warum werden in Deutschland mehr Operationen an Hüften und Knien durchgeführt als in anderen europäischen Ländern? Was von dem, was der Arzt erklärt, verstehen die Patienten wirklich? Die Versorgungsforschung nimmt, wie kaum ein anderer Forschungsbereich, den medizinischen Alltag in den Blick.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung trägt mit dem Aktionsplan dazu bei, die bedarfsorientierte Versorgungsforschung in Deutschland zu etablieren und diese mit bereits vorhandenen Fördermaßnahmen zu verknüpfen. Zusammen mit dem Aktionsplan wurde eine neue Förderbekanntmachung veröffentlicht, die den Aufbau strukturfördernder Maßnahmen in der Versorgungsforschung in den Mittelpunkt stellt.

Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014
Der Anfang Dezember 2014 veröffentlichte OECD-Bericht "Health at a Glance: Europe 2014" enthält neueste Daten über den Gesundheitszustand, gesundheitliche Risikofaktoren und den Zugang zu einer hochwertigen Versorgung in 35 europäischen Ländern.

Globaler Statusbericht zur Gewaltprävention 2014
Im Dezember 2014 veröffentlichten die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) den Globalen Statusreport zur Gewaltprävention 2014 (Global status report on violence prevention 2014).

WHO, EUPHA & IAIA: "Health in Impact Assessments: Opportunities not to be missed"
So lautet ein aktueller Bericht des Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation, der European Public Health Association und der International Association for Impact Assessment. Die Publikation thematisiert fünf Hauptarten des impact assessments: 'environmental impact assessment', 'strategic environmental assessment', 'social impact assessment', 'sustainability assessment' sowie 'HIA'.

WHO: "Everything you always wanted to know about European Union health policies but were afraid to ask"
Welche Bedeutung kommt der Europäischen Union für die Gesundheit und für Gesundheitssysteme zu? Dieser Frage widmet sich die kürzlich veröffentlichte Arbeit des European Observatory on Health Systems and Policies.

WHO: "Tackling health inequities: from concepts to practice. The experience of Västra Götaland"
Dieser Report beschreibt am Beispiel der schwedischen Provinz Västra Götaland, wie die zentralen Ansätze des gesamtstaatlichen und gesamtgesellschaftlichen Handelns zur Verbesserung der Gesundheit für alle und zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten des Europäischen Rahmenkonzeptes "Health 2020" in einem realen Setting umgesetzt werden können

Neuer DGPH Vorstand gewählt
Am 25.09.2014 wurde auf der Jahreshauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) ein neuer Vorstand gewählt. Die Jahreshauptversammlung fand parallel zur 50. wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) in Erlangen statt.

Ergebnisse der ersten bundesweiten Befragung zur Gesundheitskompetenz
National wie international gewinnt die Frage, über welche Gesundheitskompetenz („Health Literacy“) Menschen verfügen, zunehmend an Bedeutung. Die Ergebnisse des WIdOmonitors des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) offenbaren, dass fast 60% der 2.100 befragten gesetzlich Versicherten eine unzureichende oder problematische Gesundheitskompetenz aufweist.

WHO: "Health Professional Mobility in a Changing Europe: New dynamics, mobile individuals and diverse responses"
So lautet der zweite Band der PROMeTHEUS-Reihe, in dem neue Aspekte der Mobilität des Gesundheitspersonals in dem sich verändernden Europa aufgezeigt werden.