Einladung und Call for Abstracts: DGPH veranstaltet gemeinsam mit Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zweite Public Health³ Tagung zum Thema "Gesundheitskommunikation im 21. Jahrhundert"
Am 17. und 18. Januar 2020 findet in Steckborn, Thurgau (Schweiz), zum Thema "Gesundheitskommunikation im 21. Jahrhundert" die zweite Public Health³ Tagung der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz statt. Public Health³ steht für eine interdisziplinäre Begegnungsplattform, für grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch von Public Health-Interessierten innerhalb der deutschsprachigen Nachbarschaft.
Welche Chancen bietet das 21. Jahrhundert für eine effektive Gesundheitskommunikation? Revolutioniert die digitale Transformation wie Fachpersonen und Laien über Gesundheit kommunizieren? Kommunizieren wir Public Health Botschaften diversitätssensibel und inwieweit tragen aktuelle Informationsmittel dazu bei, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu steigern? Die Tagung möchte Gesundheitskommunikation kritisch, kreativ und differenziert aus der Perspektive verschiedener Disziplinen, Forschung und Praxis betrachten. Teilnehmende aus Public Health, Medizin, Digital Health, Gesundheitsberufen, Gesundheitsökonomie, Gesundheits-förderung, u.a. sind herzlich willkommen.
Das Public Health³-Organisationsteam lädt herzlich dazu ein, Beiträge zu den folgenden Themen einzureichen: Diversitätssensible Kommunikation, Die Rolle digitaler Medien in der Gesundheitskommunikation sowie Gesundheitskompetente Informationsmittel. Die Einreichfrist endet am 29. September 2019.

Der Aufruf "Gesundheit braucht Klimaschutz" ruft im gesamten deutschen Sprachraum Angehörige der Gesundheitsberufe und Beschäftigte im Gesundheitssektor zur Beteiligung an der globalen Klimastreikwoche vom 20. bis 27.09.2019 auf. „Health for Future" wurde als Initiative von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) ins Leben gerufen, um ein Aktionsforum für die Angehörigen des Gesundheitssektors zu schaffen, die sich gemeinsam für ein intaktes Klima- und Ökosystem einsetzen möchten. Der Aufruf kann über die Homepage https://healthforfuture.de unterzeichnet werden.

Save the date und Call for Abstracts: Kongress Armut und Gesundheit 2020 zum Thema "POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS" vom 08. bis 10. März 
Vom 08. bis 10. März 2020 findet an der Technischen Universität Berlin unter dem Motto „POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS" der Kongress Armut und Gesundheit 2020 statt, in dem, anlässlich des Internationalen Frauentag am 08. März, genderspezifische Fragestellungen in den Fokus gestellt werden. Anknüpfen möchte der Kongress an die Diskussionen der letzten Jahre um den Health in All Policies-Ansatz und die politischen Gestaltungsspielräume.
Beitragsvorschläge zur Gestaltung des Kongress-Programmes können bis zum 30. August 2019 eingereicht werden.

„Was macht eine Pflegekraft aus?" und „Was bedeutet pflegen?" scheinen einfache Fragen zu sein, doch die Antworten darauf sind schwer fassbar. Dieses Buch untersucht die unterschiedlichen Varianten bei Struktur und Organisation der Pflegekräfte in verschiedenen Ländern in der Europäischen Region. Es ist Teil einer zweiteiligen Studie über die Beiträge, die Pflegekräfte zur Stärkung der Gesundheitssysteme leisten.

Arbeitspapier Health in All Policies – Entwicklungen, Schwerpunkte und Umsetzungsstrategien für Deutschland veröffentlicht
Gesundheit ist nicht nur Thema des Gesundheitssektors, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die in allen Bereichen des öffentlichen Handelns gefördert werden soll – so die Kernaussage des Konzepts „Health in All Policies" (HiAP). Das in einer AG des Zukunftsforums Public Health in Kooperation mit der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung und Gesundheit Berlin-Brandenburg ausgearbeitete Papier Health in All Policies – Entwicklungen, Schwerpunkte und Umsetzungsstrategien für Deutschland beschreibt die Grundlagen und Voraussetzungen des Ansatzes, trägt Erfahrungen mit dessen Umsetzung zusammen und lotet die Möglichkeiten einer nachhaltigen Verankerung aus.

Arbeitspapier Notfallhilfe im Krankenhaus für Menschen ohne Papiere veröffentlicht
Für Menschen ohne Aufenthaltspapiere ist eine Behandlung nicht einmal in medizinischen Notfällen gesichert. Dies dokumentiert das von der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität ausgearbeitete Arbeitspapier Notfallhilfe im Krankenhaus für Menschen ohne Papiere. Das Papier stellt die gesetzlichen Rahmenbedingungen dar und erläutert die Probleme der Praxis anhand von Fallbeispielen. Abschließend werden fachpolitische Empfehlungen gegeben, wie der Zugang zur Notfallhilfe im Krankenhaus für Menschen ohne Papiere besser geregelt werden könnte.

DGPH unterstützt ASPHER Statement zu „war as a ‚man-made public health problem'"
Aus Solidarität mit Mitgliedern des Türkischen Ärztebundes (Turkish Medical Association (TMA)), die in der Türkei wegen "Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit" zu einer Haftstrafe verurteilt wurden, hat der Verband der Schulen von Public Health in der Europäischen Region (Association of Schools of Public Health in the European Region (ASPHER)) ein Statement veröffentlicht. Im Januar 2018, nach Ankündigung eines Militäreinsatzes gegen Afrin, Syrien, durch die türkische Regierung, hatte der Türkische Ärztebund eine öffentliche Erklärung abgegeben, in der er „Krieg als ein menschengemachtes Public Health Problem" bezeichnete.

WHO: Neuer Bericht über globale Tabakepidemie veröffentlicht
Viele Regierungen machen Fortschritte im Kampf gegen Tabakkonsum: Heute leben 5 Milliarden Menschen in Ländern, die Rauchverbote, grafische Warnhinweise auf Verpackungen sowie weitere wirksame Tabakkontrollmaßnahmen eingeführt haben - viermal mehr Menschen als noch vor einem Jahrzehnt. Ein aktueller WHO-Bericht zeigt jedoch, dass es in vielen Länder immer noch zu wenig Unterstützung für entwöhnungswillige Raucherinnen und Raucher gibt.
Der siebte WHO-Bericht über die globale Tabakepidemie analysiert die nationalen Bemühungen zur Umsetzung der wirksamsten Maßnahmen des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (WHO FCTC), die nachweislich die Nachfrage nach Tabak verringern.

WHO-Regionalbüro für Europa: Neuer Bericht verdeutlicht anhaltende Ungleichheiten im Bereich Umwelt und Gesundheit in der Europäischen Region
Umweltbedingungen sind eine wesentliche Determinante von Gesundheit und Wohlbefinden, jedoch in der Bevölkerung nicht gleich verteilt. Vielmehr sind benachteiligte Bevölkerungsgruppen oft in höherem Maße Umweltrisiken ausgesetzt. In dem Bericht "Umweltbedingte gesundheitliche Ungleichheiten in der Europäischen Region" wird die Verteilung von Umweltrisiken und Unfallverletzungen innerhalb von Ländern untersucht und der Nachweis erbracht, dass ungleiche Umweltbedingungen, Risikoexpositionen und damit verbundene Gesundheitsresultate täglich Auswirkungen auf alle Umfelder haben, in denen die Bürger leben, arbeiten und sich aufhalten.
Die Ergebnisse beinhalten einen Aufruf zu mehr umweltpolitischen und ressortübergreifenden Maßnahmen zur Ermittlung und zum Schutz jener Gruppen, die bereits einer unverhältnismäßig hohen Umweltbelastung ausgesetzt sind. Die Bekämpfung von Ungleichheiten in Bezug auf Umweltrisiken wird einen Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten begünstigen und zu gerechteren Gesellschaften mit einem größeren sozialen Zusammenhalt beitragen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Neuer Bericht zeigt: Durch Beseitigung des Tabakkonsums könnten 90% der Fälle von Lungenkrebs vermieden werden
In einem neuen Bericht des WHO-Regionalbüros für Europa mit dem Titel „Tabakkonsum in der Europäischen Region – Trendbericht 2019" wird bestätigt, dass der Tabakkonsum weiter eine akute Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellt. Dies trifft vor allem auf die Europäische Region zu, die von allen Regionen der WHO den höchsten Raucheranteil aufweist, der nach Schätzungen 29% (ca. 209 Mio. Menschen) beträgt. In dem zum Weltnichtrauchertag 2019 veröffentlichten Bericht werden die gesundheitlichen Folgen, die Prävalenz des Tabakkonsums und die Gegenmaßnahmen der Gesundheitssysteme untersucht.

WHO-Regionalbüro für Europa: „Leitlinien zur Verringerung des Risikos eines Abbaus der kognitiven Fähigkeiten und einer Demenzerkrankung" veröffentlicht
Schätzungen der WHO zufolge leiden derzeit etwa 50 Millionen Menschen weltweit an Demenz. Im Laufe der nächsten zehn Jahre dürfte diese Zahl voraussichtlich auf 75 Millionen ansteigen. Die am 14. Mai veröffentlichten neuen Leitlinien der WHO werben für mehr körperliche Betätigung und eine gesunde Lebensweise als wichtige Strategien zur Verhinderung einer Demenzerkrankung.

WHO-Regionalbüro für Europa: Gesundheitliche Chancengleichheit vorantreiben – die Rolle von Rechenschaftspflicht, Politikkohärenz, sozialer Teilhabe und der Befähigung zum selbstbestimmtem Handeln
Im Rahmen einer vom Europäischen Büro der WHO für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung des WHO-Regionalbüros für Europa koordinierten wissenschaftlichen Begutachtung wurden gesellschaftliche und institutionelle Faktoren identifiziert, die sowohl einzeln als auch zusammengenommen neue Erklärungen dafür liefern, warum Fortschritte im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit bislang deutlich langsamer erzielt werden, als man zum Zeitpunkt der erstmaligen Feststellung des Zusammenhangs zwischen einzelnen Determinanten und Ungleichgewichten gehofft hatte. Die vier wesentlichen Triebkräfte für die gesundheitliche Chancengleichheit sind: Rechenschaftslegung, Politikkohärenz, soziale Teilhabe und – all diesen zugrunde liegend – die Befähigung zu selbstbestimmtem Handeln. Die Arbeit zu diesen Triebkräften liefert Informationen für die Initiative für den Sachstandsbericht über gesundheitliche Chancengleichheit und hat zu drei unabhängigen Begleitdokumenten, die jeweils näher auf eines der gemeinsamen Güter der gesundheitlichen Chancengleichheit eingehen – Rechenschaftslegung, Politikkohärenz und soziale Teilhabe –, sowie zu dieser Zusammenfassung geführt.

Save the date: 11. VDSI-Forum NRW 2019 unter Beteiligung der DGPH-Arbeitsgruppe Gesundheit und Planung
Am 19. September 2019 findet in Wuppertal das 11. VDSI-Forum NRW statt, das von der Arbeitsgruppe Gesundheit und Arbeit der DGPH mitveranstaltet wird. Das Forum beschäftigt sich im jährlichen Turnus mit einem aktuellen Fachthema und bietet die Möglichkeit, an einem überregionalen Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Im Fokus des diesjährigen Forums steht das Thema "Betrieblicher Wandel und Arbeitsschutz: Sicherheit und Gesundheitsschutz mitgestalten!".