Save the date: 11. VDSI-Forum NRW 2019 unter Beteiligung der DGPH-Arbeitsgruppe Gesundheit und Planung
Am 19. September 2019 findet in Wuppertal das 11. VDSI-Forum NRW statt, das von der Arbeitsgruppe Gesundheit und Arbeit der DGPH mitveranstaltet wird. Das Forum beschäftigt sich im jährlichen Turnus mit einem aktuellen Fachthema und bietet die Möglichkeit, an einem überregionalen Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Im Fokus des diesjährigen Forums steht das Thema "Betrieblicher Wandel und Arbeitsschutz: Sicherheit und Gesundheitsschutz mitgestalten!".

Celebrating healthy populations - Erste European Public Health WEEK vom 13. bis 17.05.2019
Die European Public Health Association (EUPHA) lädt dazu ein, gemeinsam mit ihr die erste European Public Health WEEK zu feiern. Die Initiative zielt darauf ab, die Sichtbarkeit von Public Health zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen und Bürgerinnen und Bürgern zu fördern, die in über 50 europäischen Ländern an einer besseren öffentlichen Gesundheit arbeiten.
Die fünf Themen der European Public Health WEEK sind:

  • Montag, 13. Mai: Becoming, being and remaining physically active
  • Dienstag, 14. Mai: Healthy environments
  • Mittwoch, 15. Mai: Care 4 Care
  • Donnerstag, 16. Mai: Sustainable and healthy diets
  • Freitag, 17. Mai: Youth mental health

Die European Public Health WEEK startet am 13. Mai in Brüssel mit einer Roundtable Diskussion und Live Streaming. Weitere Details hierzu werden zeitnah auf der Homepage der EUPHA bekannt gegebenen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Können sich die Menschen ihre Gesundheitsversorgung leisten? Neue Erkenntnisse über finanzielle Absicherung in der Europäischen Region
Zahlungen aus eigener Tasche für Gesundheitsleistungen können eine finanzielle Zugangsbarriere schaffen, die einen Verzicht auf Leistungen und somit unerfüllte Bedürfnisse oder finanzielle Härten für jene Menschen, die Leistungen in Anspruch nehmen, zur Folge hat. Der aktuelle Bericht des WHO-Regionalbüros für Europa "Can people afford to pay for health care? New evidence on financial protection in Europe" bündelt erstmals Daten über unerfüllte Bedürfnisse und finanzielle Härten, um zu beurteilen, ob die Menschen in der Europäischen Region sich ihre Gesundheitsversorgung leisten können. Auf Grundlage von Beiträgen nationaler Expertinnen und Experten aus 24 Ländern wird gezeigt, dass es in der Region große Unterschiede bei finanziellen Härten gibt. Auch in Ländern mit hohem Einkommen, in denen die gesamte Bevölkerung Zugang zu staatlich finanzierten Gesundheitsleistungen hat, gibt es noch Verbesserungsbedarf. In dem Bericht werden Maßnahmen zusammengefasst, die zu einer Reduzierung unerfüllter Bedürfnisse und finanzieller Härten durch die Stärkung der Versorgungspraxis beitragen können. Darüber hinaus werden Maßnahmen hervorgehoben, die es zu vermeiden gilt.

Kick Off der neuen DGPH-Arbeitsgruppe für Doktorandinnen und Doktoranden
Wie im Rahmen der letzten Jahresmitgliederversammlung angekündigt, möchten wir nun die AG für Doktorandinnen und Doktoranden gründen und dafür zum Kick Off-Treffen einladen.
Das Ziel der AG besteht darin, eine Plattform zum Netzwerken und für den Erfahrungsaustausch innerhalb der DGPH zu schaffen. Doktorandinnen und Doktoranden haben dort die Möglichkeit, die AG an den eigenen Wünschen und Bedarfen orientiert auszugestalten. Inhaltliche, methodische sowie praxisnahe Themen können in der AG in unterschiedlichen Formaten je nach Interesse bearbeitet werden. Auch die Bildung von Netzwerken über die DGPH hinaus – zum Austausch von Wissen und Erfahrungen – kann in den Blick genommen werden.
Zum Kick Off sind alle Doktorandinnen und Doktoranden sowie Promotionsinteressierte, die Mitglieder der DGPH sind und sich für die Schaffung einer eigenen Plattform interessieren, eingeladen sich zu beteiligen. Der erste Kick Off soll dazu dienen Themen, Formate der Zusammenarbeit und des Netzwerkens für die AG zu besprechen. Der Kick Off findet als Telefonkonferenz am 16.5.2019 in der Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr statt. Eine Anmeldung zur Kick Off Telefonkonferenz ist per Mail bis zum 13.5.2019 bei Sebastian Hinck unter der E-Mailadresse: Hinck.Sebastian@gmail.com möglich. 
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss: Neue Versorgungsformen: 89 Anträge auf Projektförderung – auch hier Bedarf an Fördermitteln konstant hoch
Auf die zwei Förderbekanntmachungen aus dem Bereich neue Versorgungsformen vom 19. Oktober 2018 (themenoffen und themenspezifisch) gingen beim Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) insgesamt 89 Projektanträge ein. 
„Der für den Bereich der Versorgungsforschung bereits konstatierte ungebrochene Bedarf an Fördermitteln aus dem Innovationsfonds zeigt sich auch bei den neuen Versorgungsformen. Noch ist die Fortführung des Innovationsfonds bis zum 31. Dezember 2019 befristet. Die konstant hohe Nachfrage zeigt jedoch, dass es eine Vielzahl von innovativen Projekten gibt, die den Anspruch und häufig auch das Potenzial haben, die medizinische Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbessern. Das ist ein weiteres, sehr wichtiges Signal in Richtung Politik", sagte der Vorsitzende des Innovationsausschusses, Prof. Josef Hecken, in Berlin. Innovationsausschuss und Expertenbeirat begutachten nun die eingereichten Projektanträge, über deren finanzielle Förderung aus dem Innovationsfonds voraussichtlich im Herbst 2019 entschieden wird. Zu den bereits im Februar eingegangenen Projektanträgen im Bereich Versorgungsforschung fällt die Förderentscheidung ebenfalls im Herbst 2019.

Robert Koch-Institut: Soziale Unterschiede in Mortalität und Lebenserwartung
Die neue Ausgabe des Journal of Health Monitoring nimmt zum einen soziale Unterschiede in Mortalität und Lebenserwartung in den Fokus. Dazu wurden Daten des Sozio-oekonomischen Panels ausgewertet, um die aktuelle Situation und Trends in Deutschland zu beschreiben. Ein Fact sheet analysiert zudem aktuelle Trends in der Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland und ordnet sie im europäischen Kontext ein. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist das Thema „Gesundheitliche Ungleichheiten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland". Der Beitrag untersucht, wie sich das Ausmaß sozialer Unterschiede in der Gesundheit in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Die Analysen basieren auf Daten der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS). Darüber hinaus wird das Projekt IMIRA (Improving Health Monitoring in Migrant Populations) mit ersten Ergebnissen vorgestellt.

WHO-Regionalbüro für Europa: Neue Studie verdeutlicht verstärkten Handlungsbedarf bei der Überwachung und Einschränkung der digitalen Vermarktung ungesunder Produkte an Kinder
In einem neuen Bericht des WHO-Regionalbüros für Europa wird eine weiterreichende Überwachung der digitalen Vermarktung von Alkohol- und Tabakprodukten sowie anderen ungesunden Lebensmitteln, vor allem solchen mit hohem Salz-, Zucker- und Fettgehalt, gefordert. Der Bericht ist vor dem Hintergrund der anhaltenden Bemühungen der Industrie zu sehen, Kinder und Jugendliche in den sozialen Medien und auf schwer zu verfolgenden mobilen Geräten gezielt ins Visier zu nehmen.
Die Überwachung der an Kinder gerichteten Online-Werbung für ungesunde Lebensmittel ist von entscheidender Bedeutung, da nichtübertragbare Krankheiten wie Herzkrankheit, Krebs, Adipositas und chronische Atemwegserkrankungen mit Rauchen, Alkoholmissbrauch und dem Verzehr ungesunder Lebensmittel verknüpft sind. Die Entstehung dieser Krankheiten kann verzögert oder verhindert werden, wenn die größten Risikofaktoren und riskanten Verhaltensweisen während der Kindheit in Angriff genommen werden.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss: 197 neue Förderanträge zur Versorgungsforschung
Beim Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sind auf die fünf Förderbekanntmachungen vom Herbst 2018 im Bereich der Versorgungsforschung insgesamt 197 Projektanträge eingegangen. „Diese konstant hohe Anzahl der Anträge unterstreicht den anhaltenden Bedarf an Fördermitteln aus dem Innovationsfonds. Gerade in einem Jahr, in dem über die Fortführung des bis zum 31. Dezember 2019 befristeten Innovationsausschusses zu entscheiden ist, ist dies ein wichtiges Signal, denn es zeigt, dass nach wie vor viele Ideen existieren und ein ungebrochener Bedarf nach Förderung besteht", sagte der Vorsitzende des Innovationsausschusses, Prof. Josef Hecken, in Berlin.
Nach Begutachtung der Anträge durch den Innovationsausschuss und den Expertenbeirat entscheidet der Innovationsausschuss voraussichtlich im Herbst 2019, welche Projekte eine finanzielle Förderung aus dem Innovationsfonds erhalten.

DGPH-Jahrestagung erstmals gemeinsam mit dem Kongress Armut und Gesundheit
Am 14.3. und 15.3. veranstaltet die DGPH Fachforen und Workshops gemeinsam mit dem Kongress Armut und Gesundheit, der in diesem Jahr unter dem Motto "POLITIK MACHT GESUNDHEIT" steht.
- Workshop "Deutschlands Engagement in globaler Gesundheit – was kann die Wissenschaft beitragen?"
Fachforum "Digitalisierung und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)"
Fachforum "Projekt- und forschungsorientiertes Studium mit Qualität und Erfolg – aber wie?"
Workshop "Ist das Public Health oder kann das weg?"
Fachforum "Gesunde Arbeit in gesunden Organisationen (in Kooperation mit der BAuA)"
Fachforum "Electronic Public Health"
Nähere Informationen zu den Inhalten der Fachforen und Workshops finden Sie im online verfügbaren Kongressprogramm.

Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) zur Debatte um Luftschadstoffe
Derzeit wird in der breiten Öffentlichkeit eine emotionale und nicht immer sachlich korrekte Debatte um die gesundheitlichen Folgen von Luftschadstoffen geführt. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Epidemiologie, Prävention und Public Health in Deutschland nehmen diese Debatte zum Anlass, Stellung zu diesem Thema zu beziehen. 
Die Vertreterinnen und Vertreter der unterzeichnenden Fachgesellschaften fordern die politischen Entscheidungsgremien auf, sich die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zu eigen zu machen und umzusetzen, insbesondere durch geeignete infrastrukturelle Maßnahmen und Anreize.

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung praxisverändernder klinischer Studien zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen − Nationale Dekade gegen Krebs −
Um die zahlreichen vielversprechenden Entwicklungen in der Krebsforschung in ihrer hohen Dynamik aufzugreifen und die Forschung auf die Ansätze mit dem größten Potenzial zu fokussieren, hat das BMBF gemeinsam mit mehreren Partnern eine Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen. Eines der wichtigsten Ziele der Dekade gegen Krebs ist, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Als einen ersten Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das BMBF mit dieser Maßnahme Vergleichs- und Optimierungsstudien mit hohem Potenzial zur Verbesserung der Praxis in der Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Klinische Studien sind ein wesentlicher Schlüssel für Fortschritte im Umgang mit Krebserkrankungen. Besonders die Ergebnisse großer, klinischer Vergleichs- und Optimierungsstudien können die Versorgungspraxis entscheidend verändern und sowohl das Überleben als auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich verbessern. Derartige klinische Studien erfordern in aller Regel eine große Zahl von Probandinnen und Probanden, lange Zeiträume, eine umfangreiche Finanzierung, sowie oftmals eine größere Zahl von eingebundenen Forschungseinrichtungen. Das BMBF ermöglicht mit dieser Förderrichtlinie erstmalig ihre gezielte Förderung. Anträge können bis zum 13. Mai 2019 eingereicht werden.

WHO-Regionalbüro für Europa: Wichtige Ereignisse für die Europäische Region der WHO im Jahr 2019
2019 dürfte ein arbeitsreiches und spannendes Jahr für die Europäische Region der WHO werden. Das WHO-Regionalbüro für Europa und die Mitgliedstaaten werden ihren Handlungsschwerpunkt weiter auf die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) legen und das Dreizehnte Allgemeine Arbeitsprogramm, den globalen Plan der Organisation für die nächsten fünf Jahre, in Angriff nehmen. Die Europäische Region wird auf die Verwirklichung der globalen Zielsetzung hinarbeiten, dass eine Milliarde Menschen mehr Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten, eine Milliarde Menschen mehr wirksamer vor gesundheitlichen Notlagen geschützt werden und eine Milliarde Menschen mehr eine Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden erleben. Gleichzeitig wird sie aber auch eine Bestandsaufnahme der Fortschritte bei der Umsetzung von „Gesundheit 2020" durchführen und verstärkt Gewicht auf spezifische Tätigkeitsfelder wie digitale Gesundheit und gesundheitliche Chancengleichheit legen, für die in der ersten Jahreshälfte jeweils eine größere Veranstaltung geplant ist. Auf ihrer Homepage gibt die WHO einen ersten Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen in der Europäischen Region zum Thema Gesundheit in den kommenden zwölf Monaten.

WHO-Regionalbüro für Europa: Erster Bericht über die Gesundheit vertriebener Personen in der Europäischen Region
Migranten und Flüchtlinge verfügen meist über einen guten allgemeinen Gesundheitszustand, tragen aber häufig während der Migration oder während ihres Aufenthalts in den Aufnahmeländern aufgrund ungünstiger Lebensbedingungen oder der Änderung ihrer Lebensgewohnheiten ein erhöhtes Krankheitsrisiko. So lautet die zentrale Schlussfolgerung des ersten Berichts über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten in der Europäischen Region der WHO, den das WHO-Regionalbüro für Europa im Januar 2019 veröffentlicht hat. In dem Bericht werden auf der Grundlage von über 13 000 untersuchten Dokumenten die neuesten verfügbaren Erkenntnisse über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten in den Ländern der Europäischen Region sowie die Fortschritte der Länder bei der Förderung ihrer Gesundheit zusammengefasst. Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Gesundheit, Migration und Armut (INMP) in Italien erstellt.

WHO-Regionalbüro für Europa: Jahresrückblick 2018 für die Europäische Region der WHO
2018 war ein ereignisreiches Jahr für die WHO, in dem 70 Jahre Arbeit zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen in aller Welt gefeiert wurden. Auf ihrer Homepage präsentiert die WHO einen Rückblick auf einige der wichtigsten Momente des Jahres – mit Schwerpunkten auf den Maßnahmen in den Ländern und den kollektiv erreichten Erfolgen der Europäischen Region, aber auch mit Berücksichtigung von Bereichen, in denen für Fortschritte eine Fortsetzung oder sogar Forcierung der Anstrengungen erforderlich ist.

Gesundheit auf einen Blick: Europa 2018
Der Ende 2018 veröffentlichte Bericht der Europäischen Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) "Health at a Glance: Europe 2018" präsentiert vergleichende Analysen zur Gesundheitssituation von EU-Bürgerinnen und Bürgern sowie zur Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme der 28 EU-Mitgliedsstaaten, fünf Beitrittskandidaten und drei EFTA-Staaten. In Teil I des Berichts geht es um die Notwendigkeit konzertierter Maßnahmen zur Förderung einer besseren psychischen Gesundheit sowie mögliche Strategien zur Verringerung unwirtschaftlicher Ausgaben im Gesundheitswesen. In Teil II werden die neuesten Trends bei den Schlüsselindikatoren für den Gesundheitszustand, Risikofaktoren und Gesundheitsausgaben vorgestellt, gefolgt von einer Diskussion über die Fortschritte bei der Verbesserung der Wirksamkeit, Zugänglichkeit und Belastbarkeit der europäischen Gesundheitssysteme.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht Übersicht der neuen Projekte zu neuen Versorgungsformen
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat auf seiner Homepage eine Übersicht der 38 zukünftig geförderten neuen Projekte zu neuen Versorgungsformen veröffentlicht.
Die Projekte verteilen sich auf die sechs Themenfelder "Sozialleistungsträgerübergreifende Versorgungsmodelle" (9), "Krankheitsübergreifende Versorgungsmodelle" (1), "Versorgungsmodelle für spezifische Krankheiten/Krankheitsgruppen" (15), "Versorgungsmodelle für vulnerable Gruppen" (4), "Versorgungsmodelle mit übergreifender und messbarer Ergebnis- und Prozessverantwortung" (2) sowie "Modelle zur Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und -prozessen" (7).

3. Symposium des Zukunftsforums Public Health
Das dritte Symposium des Zukunftsforums Public Health wird am 24. und 25.01.2019 im Umweltforum in Berlin stattfinden. Im Diskurs mit Vertreterinnen und Vertretern möglichst aller Bereiche von Public Health soll auf dieser Arbeitstagung an einer Roadmap zur Entwicklung einer Public-Health-Strategie für Deutschland gearbeitet werden. Mit diesem Ziel vor Augen sollen bestehende Ansätze und internationale Erfahrungen mit dem Zusammenspiel von Praxis, Politik und Wissenschaft in Public Health beleuchtet und Perspektiven für Deutschland entwickelt werden. Wie in den Vorjahren ist das Symposium als Arbeitstagung konzipiert, bei der in Arbeitsgruppen unterschiedliche Themen bearbeitet und die Ergebnisse dann mit dem Auditorium diskutiert werden. Zum Programm gehört unter anderem eine Diskussion der von der DGPH initiierten Studie zur Priorisierung von Public-Health-Forschungsthemen mit Forschungsförderern. Eine Anmeldung zum Symposium ist bis zum 15.12.2018 über die Online-Registrierung möglich.

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung beschlossen
Krankheiten besser vorbeugen und heilen, den medizinischen Fortschritt vorantreiben und den Forschungsstandort Deutschland weiter stärken – diese Ziele verfolgt die Bundesregierung mit dem neuen Rahmenprogramm Gesundheitsforschung. Das Bundeskabinett hat am 28.11.2018 das von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek vorgelegte Programm beschlossen. Es ist auf zehn Jahre angelegt und definiert die Strategie der Bundesregierung in der Gesundheitsforschung. In das Rahmenprogramm hat die Bundesregierung Public Health explizit mit aufgenommen. Hierfür hatte sich die DGPH in den vergangenen Jahren in Stellungnahmen und Gesprächen intensiv eingesetzt.

DGPH unterstützt Ljubljana Statement zum politischen Engagement zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheiten
Mit dem auf der diesjährigen European Public Health Konferenz (28.11.-01.12.) in Ljubljana veröffentlichten Ljubljana Statement bekräftigt die Public Health Community ihr Bekenntnis zu den Prinzipien der Erklärung von Alma-Ata, der Ottawa-Charta, der Charta von Tallinn und der Vienna Declaration und fordert politisches Engagement zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheiten.

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) der Digitalisierung, von Big Data und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsforschung und -versorgung
Das BMBF beabsichtigt, im Förderschwerpunkt „Ethische, rechtliche und soziale Aspekte der modernen Lebenswissenschaften" Forschungsprojekte zu den ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung und -versorgung zu fördern. Insbesondere kann ein Fokus in der Analyse möglicher ethischer, normativer und gesellschaftlicher Auswirkungen von Big Data-Anwendungen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz oder in der Medizininformatik liegen. Ziel der Forschungsprojekte soll es sein, wissenschaftlich-technologisch fundierte Analysen und Bewertungen zu erarbeiten und gegebenenfalls Handlungsoptionen für die betroffenen Akteure aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft aufzuzeigen. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag für einen informierten und sachorientierten wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zur Thematik leisten. Darüber hinaus soll ein Konzept für die Information von Öffentlichkeit bzw. Politik über die gewonnenen Ergebnisse erarbeitet und umgesetzt werden.
Projektskizzen können bis zum 29. Januar 2019 eingereicht werden.

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Richtlinie zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Robotische Systeme für die Pflege"
Die Bekanntmachung fokussiert auf Innovationen zur Entlastung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen sowie zur Verbesserung der Lebensqualität Pflegebedürftiger. Ziel ist es, innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Mensch-Technik-Interaktion zu fördern, welche die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen stärken, Pflege- und Betreuungskräfte sowie Angehörige physisch und psychisch entlasten und einen Beitrag zu einer qualitätsvollen Pflege leisten. Die Bekanntmachung richtet sich an alle Versorgungsformen für pflegebedürftige Menschen, in welchen pflegerische Handlungen durchgeführt werden − im klinischen Umfeld, in der stationären Langzeitversorgung, in Rehabilitationskliniken, der häuslichen Versorgung und alternativen Wohnformen.
Projektskizzen können bis zum 18. Februar 2019 eingereicht werden.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht Förderbekanntmachungen zur Weiterentwicklung und Evaluation zweier Richtlinien
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat die Veröffentlichung von zwei weiteren Förderbekanntmachungen im Bereich der Versorgungsforschung beschlossen. Die Förderbekanntmachungen zielen auf Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung und insbesondere Evaluation der folgenden Richtlinien des G-BA: Richtlinie ambulante spezialfachärztliche Versorgung nach § 116b SGB V (ASV-RL) und Richtlinie über die Durchführung der Psychotherapie (Psychotherapie-Richtlinie). 
Förderanträge können bis zum 19. Februar 2019 eingereicht werden.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht fünf neue Förderbekanntmachungen
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat am 18.10.2018 die Veröffentlichung fünf neuer Förderbekanntmachungen beschlossen: jeweils eine themenoffene und themenspezifische Förderbekanntmachung im Bereich der neuen Versorgungsformen und der Versorgungsforschung sowie eine Förderbekanntmachung zur Evaluation und Auswertung bestehender Selektivverträge. Bis zum 19. Februar 2019 (Versorgungsforschung, Evaluation und Auswertung von Selektivverträgen) bzw. 19. März 2019 (neue Versorgungsformen) können Förderanträge eingereicht werden.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss beschließt Förderung von 39 weiteren Projekten zu neuen Versorgungsformen
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat am 18.10.2018 über die finanzielle Förderung von 39 weiteren Projekten zu neuen Versorgungsformen entschieden. Eine erste Übersicht über die ausgewählten Förderprojekte wird voraussichtlich Anfang Dezember auf der Webseite des Innovationsausschusses veröffentlicht.

WHO-Regionalbüro für Europa: Neue Leitlinien für Lärmbelastung veröffentlicht
Die im Oktober veröffentlichten Leitlinien der WHO für Umgebungslärm in der Europäischen Region enthalten deutliche Belege dafür, dass Lärmbelastung zu den wichtigsten umweltbedingten Gefahren für die körperliche und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung in der Europäischen Region zählt. Die neuen Leitlinien zielen gleichermaßen auf Entscheidungsträger und Fachleute ab und sollen gesetzgeberische und andere politische Entscheidungsprozesse auf der kommunalen, nationalen und internationalen Ebene unterstützen.

WHO-Regionalbüro für Europa: Europäischer Gesundheitsbericht 2018: Mehr als nur Zahlen – Evidenz für alle
Anlässlich des Erreichens der Halbzeitmarke bei der Umsetzung des Rahmenkonzepts „Gesundheit 2020" wirft der Bericht einen Blick darauf, was das Handlungskonzept in der Region bereits bewirken konnte. Wie schon seine Vorgänger in den Jahren 2012 und 2015 stellt der Gesundheitsbericht 2018 eine wichtige Ressource für die 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO dar, um die bei der Verwirklichung der Zielvorgaben von „Gesundheit 2020" erzielten Fortschritte zu verfolgen und die Bereiche zu identifizieren, in denen bis 2020 und darüber hinaus noch Handlungsbedarf besteht.
Der im September veröffentlichte Europäische Gesundheitsbericht 2018 zeigt, dass die Lebenserwartung in der Europäischen Region der WHO weiterhin ansteigt und dass einige Länder in der Region das weltweit stärkste Gefühl von „Lebenszufriedenheit" verzeichnen. Dennoch bieten die erheblichen Unterschiede zwischen den Ländern in Bezug auf zahlreiche zentrale Indikatoren sowie das Versäumnis, die negativen Effekte von Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht und Adipositas sowie unzureichender Durchimpfung einzudämmen oder rückgängig zu machen, weiterhin Anlass zur Sorge.

WHO-Regionalbüro für Europa: Gesundheit und Wohlbefinden von Männern in der Europäischen Region der WHO – mehr Gesundheit durch einen geschlechtsspezifischen Ansatz
Mit Annahme von „Gesundheit 2020", dem Rahmenkonzept der Europäischen Region für Gesundheit und Wohlbefinden, und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen haben sich die Länder verpflichtet, Gesundheit und Wohlbefinden für alle zu verbessern, Ungleichheiten abzubauen und die Gleichstellung der Geschlechter zu verbessern. Die Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO bekräftigten ihre Verpflichtung im Jahr 2016 mit der Annahme der Strategie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Frauen.
Zur Ergänzung und Stärkung der Maßnahmen, die für die Verwirklichung der Ziele 3 (Gesundheit und Wohlergehen) und 5 (Geschlechtergleichstellung) für nachhaltige Entwicklung ergriffen werden, wurde bei der 68. Tagung des WHO Regionalkomitees für Europa im September die Strategie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Männern vorgestellt. Der Bericht „Gesundheit und Wohlbefinden von Männern in der Europäischen Region der WHO – mehr Gesundheit durch einen geschlechtsspezifischen Ansatz" des WHO-Regionalbüros für Europa liefert den Hintergrund zu dieser Strategie.

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) veröffentlicht Übersicht der neuen Projekte zur Versorgungsforschung und zur Evaluation einer Richtlinie des G-BA
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat nach Ablauf der verbindlichen Rückmeldefrist auf seiner Homepage eine Übersicht der 55 geförderten Projekte zur dritten Förderwelle im Bereich der Versorgungsforschung veröffentlicht. Die Projektnehmer hatten ihre Anträge zu den am 20. Oktober 2017 ausgeschriebenen Förderbekanntmachungen zur Versorgungsforschung und zur Evaluation der Richtlinie des G-BA über die Früherkennung von Krebserkrankungen (KFE-RL) Abschnitt D Nummer II Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs (Hautkrebs-Screening) eingereicht.
Die Projekte verteilen sich auf die vier ausgeschriebenen Themenfelder „Besondere Versorgungssituationen", „Entwicklung von Versorgungsstrukturen und -konzepten", „Patientensicherheit, Qualitätssicherung und -förderung", „Messung der Ergebnisqualität" sowie auf die Evaluation der Richtlinie des G-BA über die Früherkennung von Krebserkrankungen (KFE-RL) Abschnitt D Nummer II Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs (Hautkrebs-Screening).

Robert Koch-Institut: Allergien, psychische Auffällig­keiten, Unfall­verletzungen - neue Daten zur Kinder­gesundheit in Deutschland
Im Fokus der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring steht die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Themen sind unter anderem allergische Erkrankungen, ADHS, Unfallverletzungen sowie soziale Unterschiede im Gesundheitszustand von Heranwachsenden. Zentrale Datenquelle der Beiträge ist die zweite Folgeerhebung der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2).

Übergabe des von der DGPH koordinierten Positionspapiers der Wissenschaft zur Neuen Strategie der Bundesregierung zu Globaler Gesundheit
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland bereitet eine Strategie zu Globaler Gesundheit vor. Die Zivilgesellschaft wurde eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Als ein wichtiger Akteur der Zivilgesellschaft wurde die Wissenschaft gebeten, ein Positionspapier zu verfassen. Die DGPH wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt, diesen Prozess zu koordinieren. Aufbauend auf 35 Stellungnahmen, die der DGPH von Akteuren der Wissenschaft zugesandt worden waren, erstellte eine Redaktionsgruppe das Positionspapier. Dieses sowie die Positionspapiere für die Bereiche "Zivilgesellschaft", "Wirtschaft", "Think Tanks" und "Jugend", an dessen Erstellung der Fachbereich Studierende der DGPH mitgearbeitet hat, wurden am 05.09.2018 in Berlin an das BMG übergeben. Alle Positionspapiere enthalten Empfehlungen zu Themenfeldern und Grundsätze für das deutsche Engagement, um auf neue Herausforderungen wie weltweite Krankheitsausbrüche reagieren zu können. Das BMG wird die Positionspapiere auswerten und in die Strategie zur Globalen Gesundheit einfließen lassen. Diese soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 durch das Bundeskabinett verabschiedet werden.

WHO: Neue globale Schätzungen zur körperlichen Aktivität bei Erwachsenen
Den Ergebnissen der weltweit größten Studie zum Bewegungsverhalten zufolge bewegt sich jeder vierte Erwachsene (28%) zu wenig. Die Ergebnisse der Studie zeigen darüber hinaus, dass Frauen im Vergleich zu Männern seltener ausreichend aktiv sind (23% versus 32%) und Länder mit hohem Einkommen häufiger inaktiv sind (37%) als Länder mit mittlerem (26%) und niedrigem Einkommen (16%).

Newsletter 1/2018 des Versorgungsatlas zum Thema "Indizes: Kennzahlen in der Medizin" erschienen
Der Versorgungsatlas bietet eine öffentlich zugängliche Informationsquelle zu einer stetig wachsenden Anzahl ausgewählter Themen aus der medizinischen Versorgung in Deutschland. Schwerpunkt des Versorgungsatlas sind regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung und deren Ursachen. Die aktuelle Ausgabe des Newsletters des Versorgungsatlas gibt einen Überblick über die Indizes zur gesundheitlichen Versorgung in Deutschland, die bisher im Versorgungsatlas veröffentlicht wurden. Dazu gehören der Relative Beanspruchungsindex (rBIX), der Sektorenindex (SIX), der Urbanitätsindex (UX) sowie der Sozioökonomische Gesundheitsindex (SGX).

Parallelbericht zum Recht auf Gesundheit an die Kommission für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
Unterstützt von 44 großen und kleinen Organisationen, unter anderem der DGPH, sowie Einzelpersonen  wurde Ende Juli ein Parallelbericht zum sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland über die Implementierung des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) bei der Kommission für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte eingereicht. Der Parallelbericht dient der Kommission als Vorbereitung für die Prüfung des Staatenberichts, die während ihrer 64. Sitzung (24. September bis 12. Oktober 2018) in Genf stattfindet.

Dokumentation des Symposiums Zukunftsforum Public Health 2017
Am 11. und 12. Dezember 2017 trafen sich VertreterInnen der Praxis, Forschung und Lehre von Public Health bereits zum zweiten Mal zu einem Symposium in Berlin, um fach- und ressortübergreifen über aktuelle und zukünftige Aufgaben von Public Health zu beraten. Die nun veröffentlichte Dokumentation gibt einen Überblick über die Vorträge sowie die Diskussionen in den Arbeitsgruppen zu sieben Handlungsfeldern.
Das dritte Zukunftsforum Public Health wird am 24. und 25.01.2019 wieder im Umweltforum in Berlin stattfinden.

Stellungnahme des Zukunftsforums Public Health zur Zusammenarbeit mit der "Foundation for a Smoke-Free World"
Mit ihrer Stellungnahme zur Zusammenarbeit mit der Anfang 2018 gegründeten und von Philip Morris finanzierten Stiftung „Foundation for a Smoke-Free World" schließt sich das Zukunftsforum Public Health der internationalen Ablehnung der Public Health Community gegenüber dieser Stiftung an und rät Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dringend, nicht mit ihr zu kooperieren.

WHO Regionalbüro für Europa: Making THE (Transport, Health and Environment) Link
Verkehr spielt in unserer Gesellschaft und für unsere Volkswirtschaften eine entscheidende Rolle. Er ermöglicht den Zugang zu Arbeitsplätzen, Bildung, Dienstleistungen, Annehmlichkeiten und Freizeitangeboten und trägt zu Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Handel bei. Doch gleichzeitig hat er Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Verkehrspolitik kann einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung zahlreicher Ziele für nachhaltige Entwicklung und zur Erfüllung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung leisten. Seit 2002 bietet das vom WHO-Regionalbüro für Europa und der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa gemeinsam betreute Paneuropäische Programm Verkehr, Gesundheit und Umwelt (THE PEP) ein einzigartiges ressortübergreifendes Forum für die Mitgliedstaaten und andere in der paneuropäischen Region tätige Akteure, um sich gemeinsam um die Einbeziehung von Umwelt- und Gesundheitsaspekten in die Verkehrspolitik und die Verbesserung der Verzahnung von Verkehr und Städteplanung zu bemühen. Die Publikation "Making THE (Transport, Health and Environment) Link" enthält eine Analyse der Art und Weise, wie die Mitgliedstaaten im Rahmen des THE PEP die Agenda 2030 an verschiedenen Fronten voranbringen können, und gibt Beispiele dafür, wie das THE PEP diese Bemühungen unterstützen kann.

WHO Regionalbüro für Europa: What is the evidence on existing policies and linked activities and their effectiveness for improving health literacy at national, regional and organizational levels in the WHO European Region?
Gesundheitskompetenz findet als Mittel der Gesundheitsförderung zunehmend Beachtung. Die vorliegende Evidenzaufbereitung beschreibt Handlungskonzepte zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz in der Europäischen Region der WHO: ihre Verteilung, Organisationsebenen, Bezugselemente, Akteure, Maßnahmen und Ergebnisse, sowie die Faktoren, die Einfluss auf ihre Wirksamkeit haben. Der Bericht hebt viele gute Maßnahmen in Zusammenhang mit Gesundheitskompetenz hervor, größtenteils in der Gesundheits- und Bildungspolitik, und schlägt Bereiche für eine künftige Entwicklung vor. Es werden Grundsatzüberlegungen zur Förderung der gemeinsamen Nutzung guter konzeptioneller Praktiken im Bereich der Gesundheitskompetenz, der Entwicklung konzeptioneller Ziele und Maßnahmen über alle sozialen Bereiche hinweg sowie der Entwicklung belastbarer Kennwerte für Gesundheitskompetenz zur Identifizierung des Bedarfs und die Überwachung der Wirksamkeit vorgestellt.

WHO: Global action plan on physical activity 2018-2030: more active people for a healthier world
Der neue globale Aktionsplan der WHO zur Förderung körperlicher Aktivität zeigt, auf welche Weise die Länder körperliche Inaktivität bei Erwachsenen und Kindern bis zum Jahr 2030 um 15% reduzieren können. Er empfiehlt eine Reihe von 20 Politikbereichen, die zusammen darauf abzielen, aktivere Gesellschaften durch eine Verbesserung der Umwelt und der Möglichkeiten für Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten, mehr zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren, Sport zu treiben, sich aktiv zu erholen, zu tanzen und zu spielen, zu schaffen.

WHO: "World Health Statistics 2018: Monitoring Health for the SDGs"
Die "World Health Statistics" beinhalten eine jährliche Zusammenstellung der Gesundheitsstatistiken für die insgesamt 194 Mitgliedsstaaten der WHO. Der im Mai veröffentlichte Bericht "World Health Statistics 2018: Monitoring Health for the SDGs" enthält die neusten verfügbaren Daten zu 36 Indikatoren gesundheitsbezogener Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) und bezieht sich darüber hinaus auf die drei an den SDG ausgerichteten strategischen Prioritäten des 13. Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO: die Erreichung von Universal Health Coverage, die Bewältigung von gesundheitlichen Notlagen sowie die Förderung einer gesünderen Bevölkerung.

WHO Regionalbüro für Europa: "What national and subnational interventions and policies based on Mediterranean and Nordic diets are recommended or implemented in the WHO European Region, and is there evidence of effectiveness in reducing noncommunicable diseases?"
Die in dem gleichnamigen Bericht vorgestellte Untersuchung befasst sich mit nationalen und subnationalen Maßnahmen und Konzepten auf der Grundlage der mediterranen und nordischen Ernährungsweise in der Europäischen Region der WHO. Zur Unterstützung der Entscheidungsträger bei der Gestaltung kontextspezifischer Nahrungs- und Ernährungskonzepte fasst sie die durch nichtübertragbare Krankheiten bedingte Krankheitslast und die diesbezüglichen Aktivitäten in der Europäischen Region zusammen, erläutert die gesundheitlichen Vorteile der beiden Ernährungsweisen im Hinblick auf nichtübertragbare Krankheiten, beschreibt Maßnahmen und Konzepte aus 15 Ländern, untersucht vier namentlich genannte Studien zur Wirksamkeit der Konzepte zur mediterranen und nordischen Ernährungsweise hinsichtlich ihrer Wirkung auf nichtübertragbare Krankheiten, und befasst sich mit grundsätzlichen Folgen und Handlungsmöglichkeiten.

Stellungnahme von Bürgerinnen, Bürgern und im Gesundheitswesen tätigen Menschen und Organisationen zum angeblichen Zusammenhang von Migration, Behinderung und übertragbaren Krankheiten
Mit zwei kleinen Anfragen zu „Schwerbehinderten in Deutschland" (BT-Drucksache 19/1444 ) und zur „Entwicklung mehrerer Krankheiten in Deutschland" (BT-Drucksache 19/1446) hat die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag versucht, die Ursachen und die Zunahme der Häufigkeit von Behinderungen und Infektionskrankheiten in Deutschland einseitig mit der „massenhaften Einwanderung" von Flüchtlingen und dem Fortpflanzungsverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund („Inzucht") in Verbindung zu bringen. Bürgerinnen, Bürger und im Gesundheitswesen tätige Menschen und Organisationen haben Stellung dazu genommen, um der Unterstellung eines solchen Zusammenhangs entgegenzutreten.

Aktuelle Ausschreibung für die diesjährigen Preise zur Nachwuchsförderung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e. V. (DGSMP)
Die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e. V. (DGSMP) verleiht jährlich den Dissertationspreis sowie bis zu drei Masterarbeitspreise. Die eingereichten Arbeiten sollten einen deutlichen Bezug zur Sozialmedizin und / oder Prävention aufweisen. Dazu können auch beispielsweise gesundheits-, sozial-, sport- und ernährungswissenschaftliche Themen wie auch Themen der Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie gehören. Weitere Informationen sowie alle Unterlagen für die Bewerbung finden Sie unter www.dgsmp.de/preise
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Mai 2018.

Broschüre "Krank und ohne Papiere" der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität erschienen
Menschen ohne Aufenthaltspapiere haben in Deutschland keinen oder einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem. Dies dokumentiert die neue Broschüre "Krank und ohne Papiere" der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität. In diesem Netzwerk haben sich über 80 Organisationen und Einzelpersonen aus der medizinischen Praxis, aus Kirchen und Wohlfahrtsverbänden, der Wissenschaft, Kommunen und nichtstaatlichen Organisationen zusammengeschlossen. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit und in der politischen Diskussion für einen diskriminierungsfreien Zugang zum Gesundheitssystem für Menschen ohne Papiere einzutreten. Anlässlich des Weltgesundheitstages 2018 stellt die Bundesarbeitsgruppe in ihrer aktuellen Broschüre Menschen vor, die sich ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Deutschland aufhalten und hier von Krankheit betroffen sind. Aufgeführt werden Beispiele aus der Praxis von Organisationen und Beratungsstellen, die seit vielen Jahren unversorgten Menschen ohne Papiere notdürftig und meist ehrenamtlich helfen.

Erfolgreiche erste Public Health³ Tagung der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz
Unter dem Motto "High Noon für die Primärversorgung - Versorgungsmodelle für die Zukunft" fand am 19. und 20. Januar 2018 in Lochau, Vorarlberg (Österreich), die erste Public Health³ Tagung statt. Der erste Versuch, die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zum Thema Public Health zusammenzubringen, war sehr erfolgreich: Es wurde rege diskutiert, neue Kontakte wurden geknüpft und Erfahrungen und Expertisen ausgetauscht. Das Programmheft und Präsentationen der Tagung finden Sie hier.
Die nächste Public Health³ Tagung ist für das Jahr 2020 geplant.

Robert Koch-Institut: Gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland und im internationalen Vergleich: Zeitliche Entwicklungen und Trends
Vor dem Hintergrund des bereits hinlänglich belegten Einflusses des sozioökonomischen Status auf Gesundheit, beschäftigt sich das erste Special Issue des Journal of Health Monitoring 2018 mit der Frage, wie sich die gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland über die letzten 20 bis 30 Jahre entwickelt hat und ordnet die Ergebnisse in den internationalen Forschungsstand ein. Aus Sicht von Public Health und Gesundheitspolitik stellt die Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit ein wichtiges Ziel dar. Erkenntnisse über zeitliche Entwicklungen und Trends können dazu beitragen, auf Problemlagen und damit auch auf mögliche Zielgruppen und Settings für Interventionen hinzuweisen. Außerdem bilden sie eine Voraussetzung für die Bewertung und Erfolgskontrolle umgesetzter politischer Maßnahmen und Programme.

Robert Koch-Institut: Neue Daten zu Gesund­heit und Gesundheits­verhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Wie viele Jugendliche rauchen, und wie viele von ihnen tun dies auch noch als junge Erwachsene? Wie viele übergewichtige Kinder sind auch nach mehr als zehn Jahren noch übergewichtig? Wie haben sich psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen im Lebensverlauf entwickelt? Die neuen Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2, 2014-2017) geben erstmals Antworten auf diese und weitere Fragen auf Basis der Unter­suchung und Befragung von Teil­nehmenden, die bereits an der KiGGS-Basiserhebung (2003-2006) teil­genommen haben. Erste Ergebnisse zu ausge­wählten Themen werden in der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring vorgestellt.

Aktuelle Ausschreibung der Deutschen Krebshilfe: Förderungsschwerpunktprogramm 'Begleitforschung zu den gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogrammen'
Die Klärung offener Fragen rund um das Thema 'Krebs-Früherkennung' ist der Deutschen Krebshilfe ein wichtiges Anliegen. Vor diesem Hintergrund hat sie – auf Empfehlung von Experten – beschlossen, ein Förderungsschwerpunktprogramm 'Begleitforschung zu den gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogrammen' auszuschreiben, mit dem wichtige / offene Fragestellungen in Form von Forschungs-, Pilot- / Modellprojekten aufgegriffen werden sollen. Ziel des Förderungsschwerpunktprogrammes ist die qualitative Verbesserung / Weiterentwicklung der laufenden beziehungsweise anlaufenden gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramme. Folgende Themenschwerpunkte sollen vorrangig wissenschaftlich bearbeitet werden: 1. Einladungsverfahren / Kommunikationswege und informierte Entscheidung, 2. Aspekte der Durchführung und Ausgestaltung der jeweiligen Krebsfrüherkennungsprogramme, 3. Fragen und Konzepte der risikoangepassten Krebs-Früherkennung und deren Implementierung in die laufenden oder anlaufenden Krebsfrüherkennungsprogramme. Das Antrags-/Begutachtungsverfahren ist mehrstufig. Die Abgabefrist für Absichtserklärungen ist der 17.05.2018, 13.00 Uhr.
Ausführliche Informationen zur Ausschreibung und zum Antrags-/Begutachtungsverfahren des Förderungsschwerpunktprogramms stehen auf der Homepage der Deutschen Krebshilfe nun zum Download bereit: https://www.krebshilfe.de/forschen/foerderung/ausschreibungen/

Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz vorgestellt
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat am 19. Februar als Schirmherr den "Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz. Die Gesundheitskompetenz in Deutschland stärken", einen wissenschaftlichen Leitfaden zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Deutschland, entgegengenommen. Gemäß den Ergebnissen einer repräsentativen Studie aus dem Jahr 2017 weist etwa jede zweite Person in Deutschland eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz auf. Das heißt, es fällt schwer, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und auf die eigene Lebenssituation anzuwenden. Dies kann negative Folgen für die Gesundheit sowie die Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitssystems haben. Eine Verbesserung der Gesundheitskompetenz zahlt sich nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für das Gemeinwesen aus. So werden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation drei bis fünf Prozent der Gesundheitsausgaben durch eine unzureichende Gesundheitskompetenz verursacht. Erarbeitet durch die Universität Bielefeld, die Hertie School of Governance und den AOK Bundesverband, stellt der Aktionsplan eine von mehreren Maßnahmen für mehr verständliche Gesundheitsinformationen dar. Der Leitfaden konzentriert sich auf vier Handlungsbereiche und gibt 15 konkrete Empfehlungen zur gezielten Förderung und Stärkung von Gesundheitskompetenz.

WHO Regionalbüro für Europa: Wichtige Meilensteine und Ereignisse für die Europäische Region der WHO im Jahr 2018
Im Jahr 2018 wird sich das WHO-Regionalbüro für Europa weiterhin gezielt mit der Umsetzung des Rahmenkonzepts „Gesundheit 2020" sowie der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) befassen und Impulse für die Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung setzen. Fortgesetzt wird auch die Arbeit an spezifischen Gesundheitsthemen, deren Palette von übertragbaren und nicht übertragbaren Krankheiten bis zur Stärkung der Gesundheitssysteme und zur Bereitstellung besserer Erkenntnisse für die Gesundheit reicht. Zudem erreicht die Europäische Region der WHO 2018 bedeutende Etappenziele, und ihre Länder werden zu einer Reihe wichtiger Veranstaltungen zusammenkommen. Einige der wichtigsten Ereignisse zum Thema Gesundheit in der Region in den nächsten 12 Monaten sind auf der Homepage der WHO überblicksartig zusammengestellt.

WHO Regionalbüro für Europa: Aktuelle Ausgabe des Public Health Panoramas zum Thema Adipositas und ungesunde Ernährung in der Europäischen Region
Die aktuelle Ausgabe des Fachjournals Public Health Panorama mit dem Titel „Eine Trendwende bei Adipositas und ungesunder Ernährung" liefert eine Momentaufnahme von den aktuellen Herausforderungen für die Regierungen bei der Gestaltung von Handlungskonzepten zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit. Untersucht werden der rapide Anstieg von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen und die Notwendigkeit einer grundlegenden Umgestaltung der Leistungserbringung und des Aktionsradius von Gesundheitsfachkräften. Darüber hinaus gibt die Publikation Einblicke in konkrete Lösungsansätze, wie sie in allen Teilen der Europäischen Region umgesetzt wurden. Hierbei werden u. a. Lehren zu den Themen Besteuerung zuckerhaltiger Getränke; klare, verbraucherfreundliche Kennzeichnung auf der Vorderseite von Verpackungen; Einschränkung der an Kinder gerichteten Werbung für Lebensmittel mit hohem Fett-, Salz- und Zuckeranteil; sowie öffentliches Beschaffungswesen präsentiert.